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== Wozu dieses Projekt? == | == Wozu dieses Projekt? == | ||
<span style="float:left; font-size:3.5em; line-height:0.8em; padding-top:4px; padding-right: | <span style="float:left; font-size:3.5em; line-height:0.8em; padding-top:4px; padding-right:12px; padding-left:3px; font-family:serif;">W</span>ir alle beobachten und erleben, dass politische Prozesse in einer '''Simulation von Macht und Demokratie''' enden, während die eigentlichen Entscheidungen und wirklichen Beweggründe dahinter verschwinden. Das macht es besonders schwer, die epochalen Umbrüche zu verstehen und sich in ihnen zurechtzufinden. Das jedoch ist die Grundvoraussetzung dafür, politisch eingreifen zu können. | ||
Das Projekt '''Simulakrum''' startet mit der These, dass diese Art von Politik und das damit verbundene, passive, ohnmächtige und massenhafte „Ertragen“ von Politik entscheidend zur autoritären Wende in praktisch allen Demokratien westlicher Prägung beiträgt. | Das Projekt '''Simulakrum''' startet mit der These, dass diese Art von Politik und das damit verbundene, passive, ohnmächtige und massenhafte „Ertragen“ von Politik entscheidend zur autoritären Wende in praktisch allen Demokratien westlicher Prägung beiträgt. | ||
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Simulakrum möchte daher solche „Zeichen der Zeitenwende“ festhalten, analysieren und dazu Interpretationen und Kritik entwickeln. Dabei will dieses Projekt das Vermächtnis des '''Semiosisblogs''' aufrechterhalten. Dieser war seit 2017 ein respektables zivilgesellschaftliches Projekt mit journalistischem Anspruch. Heutzutage reicht es aber nicht mehr, die herrschende Berichterstattung nur mit dem Versuch einer besseren zu ergänzen. Dafür ist diese schlicht zu unkritisch und zu reflexhaft. Daher verstärkt sie nur das, worüber sie berichtet, statt es einzuordnen. | Simulakrum möchte daher solche „Zeichen der Zeitenwende“ festhalten, analysieren und dazu Interpretationen und Kritik entwickeln. Dabei will dieses Projekt das Vermächtnis des '''Semiosisblogs''' aufrechterhalten. Dieser war seit 2017 ein respektables zivilgesellschaftliches Projekt mit journalistischem Anspruch. Heutzutage reicht es aber nicht mehr, die herrschende Berichterstattung nur mit dem Versuch einer besseren zu ergänzen. Dafür ist diese schlicht zu unkritisch und zu reflexhaft. Daher verstärkt sie nur das, worüber sie berichtet, statt es einzuordnen. | ||
In einer Wiki-Gestalt möchte Simulakrum dem Zwang | In einer Wiki-Gestalt möchte Simulakrum dem Zwang | ||
Version vom 7. März 2026, 14:28 Uhr
Leitartikel: Die Anatomie der Simulation
Wozu dieses Projekt?
Wir alle beobachten und erleben, dass politische Prozesse in einer Simulation von Macht und Demokratie enden, während die eigentlichen Entscheidungen und wirklichen Beweggründe dahinter verschwinden. Das macht es besonders schwer, die epochalen Umbrüche zu verstehen und sich in ihnen zurechtzufinden. Das jedoch ist die Grundvoraussetzung dafür, politisch eingreifen zu können.
Das Projekt Simulakrum startet mit der These, dass diese Art von Politik und das damit verbundene, passive, ohnmächtige und massenhafte „Ertragen“ von Politik entscheidend zur autoritären Wende in praktisch allen Demokratien westlicher Prägung beiträgt.
Simulakrum möchte daher solche „Zeichen der Zeitenwende“ festhalten, analysieren und dazu Interpretationen und Kritik entwickeln. Dabei will dieses Projekt das Vermächtnis des Semiosisblogs aufrechterhalten. Dieser war seit 2017 ein respektables zivilgesellschaftliches Projekt mit journalistischem Anspruch. Heutzutage reicht es aber nicht mehr, die herrschende Berichterstattung nur mit dem Versuch einer besseren zu ergänzen. Dafür ist diese schlicht zu unkritisch und zu reflexhaft. Daher verstärkt sie nur das, worüber sie berichtet, statt es einzuordnen.
In einer Wiki-Gestalt möchte Simulakrum dem Zwang