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Aus Simulakrum
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<h1>Simulakrum</h1>
Simulakrum
<div style="font-size:120%; font-style:italic; margin-top:-10px;">
Ein Semiosis-Projekt
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<!-- Linke Spalte -->== Wozu dieses Wiki? ==
== Wozu dient das Projekt Simulakrum? ==
Im Kern ginge es um die Beobachtung, dass politische Prozesse oft nur noch die Simulation von Macht und Demokratie darstellen, während die eigentlichen Entscheidungen oder Realitäten dahinter verschwinden.


Hier sind konkrete Themenschwerpunkte, die ein solcher Blog im Jahr 2025 abdecken könnte:
Im Kern ginge es um die Beobachtung, dass politische Prozesse nur noch die Simulation von Macht und Demokratie darstellen,
während die eigentlichen Entscheidungen und wirklichen Beweggründe dahinter verschwinden.


1. Die Simulation von Demokratie ("Post-Politik")
'''Simulakrum''' möchte die "Zeichen der Zeitenwende" festhalten, analysieren und dazu Interpretationen und Kritik entwicklen.


Partizipations-Simulacra: Analysen darüber, wie Bürgerbeteiligungsprozesse (z. B. auf EU-Ebene) oft nur als symbolische Akte dienen, um demokratische Legitimität vorzutäuschen, ohne tatsächlichen Einfluss auf Entscheidungen zu ermöglichen.
Das Projekt will das Vermächtnis des [https://semiosis.at Semiosisblogs] aufrecht erhalten. Dieser war ein zivilgesellschaftliches Projekt mit journalistischem Anspruch. Heutztage reicht es nicht, die herrschende Berichterstattung nur mit einer besseren zu ergänzen. Dafür ist diese schlciht zu schlecht, weil sie alles, worüber sie berichtet, nur verstärkt statt es einzuordnen. [https://www.semiosis.at/der-blog/ Citizen Journalismus] sollte daher schneller, umfassender und analytischer als das herrschende Gerede über Politik, ohne dabei der für Österreich typischen engen Verflechtung von Medien mit der Politik zu verfallen.  


Wahlkampf als Spektakel: Untersuchung von Wahlkämpfen, die rein auf Markenimages, Memes und emotionalen Narrativen basieren, statt auf inhaltlichen Programmen.
Mit der neuen Wiki-Form möchte '''Simulakrum''' dem Zwang zum Tagesjournalismus und der täglichen Jagd nach der guten Geschichte auch sichtbar entkommen. Dabei werden nach Themen (und nicht nach Ereignissen) geordnete nachvollziehbare, auf die Gegenwart bezogene und gut begründete Einsichten vorgestellt, die sich an tagespolitischen Ereignissen aufhängen können - aber nicht müssen.


2. Post-Wahrheit und künstliche Realitäten
Dadurch möchten wir dazu beitragen, mit den tiefgreifenden Veränderungen rund um die autoritäre Wenden in Europa und in den USA - vernieldichend als "[https://www.socialmediawatchblog.de/vibe-shift-wie-sich-social-media-gerade-ganz-grundsaetzlich-veraendert/ Vibe-Shift]" bezeichnet - zu Rande zu kommen. Oder, wie es so treffend auf Englisch heißt: "[https://lawrenceschoolofenglish.com/de/post/das-idiom-come-to-terms-with-verstehen-ein-leitfaden-fur-englischlernende-de.p3705 to come to terms with]".


Politische Deepfakes & KI: Wie KI-generierte Inhalte (Bilder, Reden) im Jahr 2025 die Grenze zwischen Fakten und Fiktion so weit verwischen, dass "Wahrheit" als politische Kategorie irrelevant wird.
'''Simulakrum''' richtet sich also an Menschen, die eine tiefere, auch medienkritische und philosophisch informierte Analyse der aktuellen Nachrichtenlage und der politischen Ereignisse, über die berichtet wird, suchen. In den Beiträgen blicken wir hinter die Kulissen der politischen Ereignisse und der ihrer Erzeugung in der politischen PR. Journalismus wird dabei als Teil dieser politischer PR angesehen – und nicht (mehr) als eine diese kontrollierende ,„vierte“ demokratische Gewalt.


Echokammern als Hyperrealität: Die Analyse, wie soziale Medien geschlossene Welten erschaffen, in denen nur noch das für wahr gehalten wird, was das eigene Weltbild bestätigt – ein Simulacrum der Realität.
== Alle Seiten ==
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3. Geopolitik und mediale Inszenierung
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Kriege als Medienereignisse: In Anlehnung an Baudrillards These zum Golfkrieg könnte der Blog untersuchen, wie moderne Konflikte durch Drohnenaufnahmen und Social-Media-Narrative für das Publikum zu einer Art Videospiel oder distanzierten Simulation werden.


Propaganda der Ästhetik: Themen wie "Cute-Propaganda" oder die Nutzung von Popkultur durch staatliche Akteure, um geopolitische Ziele zu verschleiern.
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4. Institutionelle Simulakren
== Nach den Niederlagen ==
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Internationale Organisationen: Analysen darüber, ob Gipfeltreffen (wie UN-Klimakonferenzen) oft nur die Simulation von globaler Handlungsfähigkeit darstellen, während der reale ökologische Wandel ausbleibt.
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  <p style="font-size: 80%; margin: 0;">© 2026 Simulakrum ist ein [https://semiosis.at Semiosis]-Projekt</p>
Politische Rollenspiele: Berichte über Formate wie "Model United Nations" oder politische Planspiele, die zeigen, wie wir Politik durch deren bloße Nachahmung erlernen und verstehen.
  <p style="font-size: 80%; margin: 0;">[[Impressum]] |  
 
    [[Datenschutz]] |
5. Wirtschaftliche Simulationen
    [mailto:sebastian@reinfeldt.online Kontakt]</p></div>
 
Fiat-Währungen & Finanzmärkte: Die Betrachtung des globalen Finanzsystems als ultimatives Simulacrum, in dem sich Kapitalströme völlig von der physischen Produktion von Gütern entkoppelt haben.
 
Zielgruppe: Ein solcher Blog würde sich an Menschen richten, die eine tiefere, oft medienkritische oder philosophische Analyse der aktuellen Nachrichtenlage suchen und hinter die Kulissen der politischen PR blicken wollen.
 
| <div style="width:20%;"text-align:top; margin: 1em 0;">|
<!-- Bild in der Mitte -->
[[File:Beispielbild.png|center|250px|alt=Simulakrum Symbol|Simulakrum]]
 
| style="width:40%; vertical-align:top; padding:1em;" |
<!-- Rechte Spalte -->== Nach den Niederlagen ==
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Aktuelle Version vom 2. Januar 2026, 17:57 Uhr

Simulakrum

Simulakrum

Wozu dient das Projekt Simulakrum?

Im Kern ginge es um die Beobachtung, dass politische Prozesse nur noch die Simulation von Macht und Demokratie darstellen, während die eigentlichen Entscheidungen und wirklichen Beweggründe dahinter verschwinden.

Simulakrum möchte die "Zeichen der Zeitenwende" festhalten, analysieren und dazu Interpretationen und Kritik entwicklen.

Das Projekt will das Vermächtnis des Semiosisblogs aufrecht erhalten. Dieser war ein zivilgesellschaftliches Projekt mit journalistischem Anspruch. Heutztage reicht es nicht, die herrschende Berichterstattung nur mit einer besseren zu ergänzen. Dafür ist diese schlciht zu schlecht, weil sie alles, worüber sie berichtet, nur verstärkt statt es einzuordnen. Citizen Journalismus sollte daher schneller, umfassender und analytischer als das herrschende Gerede über Politik, ohne dabei der für Österreich typischen engen Verflechtung von Medien mit der Politik zu verfallen.

Mit der neuen Wiki-Form möchte Simulakrum dem Zwang zum Tagesjournalismus und der täglichen Jagd nach der guten Geschichte auch sichtbar entkommen. Dabei werden nach Themen (und nicht nach Ereignissen) geordnete nachvollziehbare, auf die Gegenwart bezogene und gut begründete Einsichten vorgestellt, die sich an tagespolitischen Ereignissen aufhängen können - aber nicht müssen.

Dadurch möchten wir dazu beitragen, mit den tiefgreifenden Veränderungen rund um die autoritäre Wenden in Europa und in den USA - vernieldichend als "Vibe-Shift" bezeichnet - zu Rande zu kommen. Oder, wie es so treffend auf Englisch heißt: "to come to terms with".

Simulakrum richtet sich also an Menschen, die eine tiefere, auch medienkritische und philosophisch informierte Analyse der aktuellen Nachrichtenlage und der politischen Ereignisse, über die berichtet wird, suchen. In den Beiträgen blicken wir hinter die Kulissen der politischen Ereignisse und der ihrer Erzeugung in der politischen PR. Journalismus wird dabei als Teil dieser politischer PR angesehen – und nicht (mehr) als eine diese kontrollierende ,„vierte“ demokratische Gewalt.

Alle Seiten

{{#lsth:Liste aller Seiten|Inhalt}}

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Nach den Niederlagen

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